Rezept Original Chili con Carne
© GUENSTIG-KOCHEN.AT / Franz Emeder
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Original Chili con Carne

Ein originales (echtes) Chili con carne hat mit dem uns bekannten Chili im TexMex Style so viel gemeinsam wie ein Rindsgulasch und ein Szegedinergulasch. Ich zeige Dir ein einfaches, aber perfektes Rezept.

Nein Dankegeht sosolide Hausmannskostgehobene Küche3 Sterne Rezept
Ø 4,00 aus 10 Bewertungen
ZUTATEN für 4 Portionen
  • 1 kg Rindfleisch aus der Schulter
  • 1 große Zwiebel
  • 6 Jalapeños (rot)
  • 5 EL Öl zum Braten
  • 5 Zehen Knoblauch
  • 500 ml Rinderbrühe
    (500 ml Wasser + 1 Suppenwürfel Rind)
  • 1 TL brauner Zucker
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 TL Oregano getrocknet
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Cayennepfeffer
  • 1/2 TL Salz
Kategorie
HERKUNFT
Mexiko
ZEIT
 180 MINUTEN
Schwierigkeit
EIER-KOCH
Rezeptwelt(en)

ZUBEREITUNG Original Chili con Carne

Im Grunde genügt es zu wissen, dass das TexMex Chili nichts mit einem originalen Chili con Carne (Chilis mit Fleisch) zu tun hat, den das müsste sonst Chili con carne, habichuelas, maiz, pimenton, chocolate, cafe y mucho mas (grob übersetzt Chilis mit Fleisch, Bohnen, Mias, Paprika, Schokolade, Kaffee und allerlei Schweinereien) heißen.

Woher das Urgericht genau stammt, da streiten sich die einzelnen Regionen (Texas – New Mexico – Arizona) noch bis heute. Am wahrscheinlichsten ist es aber, dass die Urform von den nordamerikanischen Ureinwohnern kreiert wurde. So legten diese Fleisch in scharfen Gewürzmischung, Salz und reichlich fett ein, um es haltbar zu machen. Um das Ganze dann wieder für den Verzehr geeignet zu bekommen, wurde es in Wasser, mit Mehl, zu einem dicken deftigen Eintopf verkocht.

Also weit und breit nichts zu sehen von faschiertem (gewolftem) Fleisch, geriebenem Käse, 70 prozentiger Schoki & Co.

Den letzten Schliff dürfte man diesem Gericht jedoch in Mexiko gegeben haben, da im originalen (echten) Chili con carne 3 verschiedene Sorten der Scharfmacher verwendet werden. Ich für meinen Teil belasse es aber bei Jalapeños, da diese für den Durchschnittsgaumen genug Power haben.

Das Rindfleisch in Würfel (ca. 2cm) schneiden. Die Zwiebel fein schneiden, die Jalapeños putzen (Körner und Adern entfernen) und in feine Stücke schneiden, den Knoblauch fein hacken.

Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Das Rindfleisch portionsweise anbraten (auf 2 – 3 Mal) und beiseite geben.

Darin dann die Zwiebel kurz anbraten, den Knoblauch und die Chilis hinzufügen kurz durchschwenken und das angebratene Rindfleisch wieder in den Topf geben.

Mit Brühe angießen und Zucker, Lorbeerblatt, Oregano, Salz, Kreuzkümmel und Cayennepfeffer dazugeben.

Das Chili abgedeckt für zwei bis drei Stunden leicht vor sich hin köcheln lassen. Öfters umrühren.

TIPP ZU Original Chili con Carne

Dazu passt Reis und „Bohnen“. Man kann es aber auch in Tortilla-Fladen, mit etwas Salat – Tomate und Gurke, gerollt essen.

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  • VERÖFFENTLICHT
    03/2018
  • ZUGRIFFE
Zuletzt aufgewärmt am 16.08.2020
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Bis jetzt 2 Antworten

  1. RKAYswiss sagt:

    Also ich stimme da bei den Zutaten in 90% überrein – nur eine Zutat gehört da einfach schlicht nicht rein: Oregano. Oregano ist ein Kraut mit Ursprung Mittelmeerraum – das hat nichts süd- oder mittelamerikanisches – und – wenn wir ehtrlich sind, zwischen Kreuzkümmel, Chilis und dem dem durch das Weglassen von dem was man bei uns so reinknallt – intensiverem Fleischgeruch – und durch die Zugabe von Brühe, merkt man vom Oregano sowieso gar nix. Beim Loorbeer bin ich mir ehrlich gesagt nicht sicher – passen tuts sicher, wobei hier auch wieder vom Geschmack her das selbe gilt -lach- passen würdes geschmacklick, merken wird mann in der Mixtur nicht wirklich was – und ich wage mich zu erinnern, dass der eigentlich aus Asien oder so kommt – bin aber nicht 100% sicher und ist noch zu früh für eine „Krautherkunftsrecherche“ – bzw. hatte noch nicht genug Kaffee.

    Bist du dir aber bei der Flüssigkeitsmenge sicher? Bis die Menge sich zur Eintopfkonsistenz eindickt ist das Fleisch ja verkocht und von den Gewürzen bleibt da , bis auf die Schärfe nicht mehr viel Geschmackt. Ich hätte da eher – rein aus eigner Erfahrung – zu einer Menge zwischen 250 bis maximal 350 ml tendiert. Gerade bei deiner Koch-Zeit und -Befeuerungsangabe. Zumal 1KG Fleisch ja auch noch – buchstäblich – seinen Saft dazugibt 😉

    Ansonsten top! Schön zu sehen, dass ich nict gefühlt der Einzige in unseren Gefilden bin, der nicht wirklich was mit „Chili“ anfange kann, das eher einer scharfen Bolognese mit Mais etc. ähnelt, als dem was ein Chili ausmacht.

    Gruss aus der Schweiz

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    • Franz - guenstig-kochen.at sagt:

      Hallo RKAYswiss,

      Zunächst Danke für Dein ausführliches Feedback, doch ich muss Dich in ein paar Punkten enttäuschen:

      1. Oregano ist mit Sicherheit eine der Zutaten in diesem Raum, die sehr häufig und nicht zu knapp indiverse Sepisen wandern
      2. Auch Lorbeer ist immer ein Hit
      3. Es ist sicherlich Cumin / Kreuzkümmel im 100% originalen Rezept, da auch das in Mexiko sehr oft und gerne genutzt wird, ABER… es gibt viele, die diesen Geschmack nicht mögen, darum meine leichte Anpassung an „unseren“ Geschmack
      4. Chili con Carne hat im Grunde eine fast schon pastöse Konsistenz, ja das Fleisch wird ordentlich weich gekocht
      5. Hatte ich das Glück dies mit eigenen Augen, Nase, Ohren & Gaumen zu sehen, zu riechen, zu erfragen und zu erschmecken. Da ich früher häufiger in der Dom.Rep. war, dort auch einige Zeit gelebt habe, und solche Kurzflüge damals immens billig waren, habe ich mir ab und an einen Hopp in eines der Mittel-/Südamerikanischen Länder „geleistet“.

      Es ist immer schwierig diese „originalen“ Originale 100% so auf den Teller zu bekommen, wie es erfunden wurde. Ist hier wie bei Gulasch, bei dem auch jeder DAS originale Rezept hat 😉

      In diesem Sinne… kulinarische Grüße aus Österreich
      Franz

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