Rezept Großmutters Rindsschnitzel
© GUENSTIG-KOCHEN.AT / Franz Emeder
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Großmutters Rindsschnitzel

Das einfache Rezept von Großmutters Rindsschnitzel bringt, mit wenigen preiswerten Zutaten, absolut tollen Geschmack auf deinen Teller. Selbstverständlich kannst du die Rosinen weglassen! Das solltest du unbedingt ausprobiert haben.

Nein Dankegeht sosolide Hausmannskostgehobene Küche3 Sterne Rezept
Ø 5,00 aus 1 Bewertungen
ZUTATEN für 4 Portionen
  • 4 Rindschnitzel, à 180 g
  • für die Sauce
  • 1,5 EL Rosinen
  • 250 g Sauerrahm
  • 5 Wacholderbeeren
  • 70 g Schwarzbrotbrösel
  • 500 ml Suppe
  • Salz, Pfeffer
  • Essig, Öl
Kategorie
HERKUNFT
Österreich
ZEIT
 40 MINUTEN
Schwierigkeit
EIER-KOCH

ZUBEREITUNG Großmutters Rindsschnitzel

Vor einiger Zeit habe ich dir ja das Lieblings-Rindsschnitzel von Opa gezeigt, welches eher kräftig und deftig daherkommt. Heute geht es aber um die Lieblingsversion vom weiblichen Opa, also der Oma ^^ Ihre Variante war immer etwas subtiler und von der Nachkriegszeit geprägt. Nichts desto trotz, was soll ich sagen, schmeckt auch diese Variante grandios und ich könnte beide nacheinander verdrücken.

Großmutters Rindsschnitzel braucht nicht viele Arbeitsschritte, jedoch sollten die wenigen präzise ausgeführt werden. Klingt jetzt übermäßig kompliziert, ist es aber nicht.

Drücke zuerst die Wacholderbeeren etwas an, ob du das nun mit der Klinge eines Messers – einem Mörser oder einer Pfanne machst bleibt dir überlassen, und plattiere (klopfe) hernach die Schnitzel von der Muhkuh etwas. Auch hier kann dir eine Pfanne gute Dienste leisten, solltest du keinen „“ zur Hand haben. Schneide auch die Ränder etwas ein, das verhindert, dass sich die Kuhfleischscheiben wölben/aufdrehen. Salzen und pfeffern nicht vergessen!

Nimm nun die, vermutlich schon genutzte, Pfanne zur Hand, erhitze sie, gib etwas Öl zum Braten hinein und brate darin nun die Rinderschnitzel von beiden Seiten scharf anbraten.

Gieße mit der Suppe auf, solltest du keine vorbereitet haben tut es auch der bekannte Suppenwürfel + 500 ml Wasser, füge die Rosinen, einen Schuss Essig (wähle einen mit nicht zu hohem Säuregehalt – wir hier in Österreichshausen nehmen gerne Hesperidenessig für allerlei Gerichte,) und die Brösel vom Schwarzbrot hinzu. Wenn du dich etwas mit Großmutters Küche bzw der Nachkriegsküche allgemein etwas beschäftigt hast, so weißt du, dass altes geriebenes Brot gerne statt teurem Mehl zum Binden/Andicken von Saucen genutzt wurden. Resteverwertung! Auch die böhmische Küche ist bekannt dafür -> siehe zB mein böhmisches Bierfleisch. Für gut 20 Minuten weichdünsten. Je nach Fleischqualität kann es aber auch länger dauern.

Danach nimmst du die Schnitzel aus der Sauce, stellst sie warm, (diejenigen, die Rosinen mögen nehmen auch diese aus der Sauce und stellen sie zur Seite) passierst die Sauce durch ein Küchensieb , fügst den Sauerrahm hinzu, vermischt sie gut miteinander, wärmst nochmal auf (nicht mehr aufkochen/kochen!) und gibst die Rindsschnitzel nochmal in die Sauce, damit sie nochmal leicht durchziehen.

TIPP ZU Großmutters Rindsschnitzel

Großmutters Rindsschnitzel sind also wirklich eine einfache Sache, nicht wahr? Für etwas mehr Geschmack kannst du, solltest du etwas davon zuhause haben, das Öl durch Butterschmalz ersetzen. und solltest du schon beim lesen von ROSINEN Gänsehaut bekommen, so lass sie weg und ersetze sie gegen etwas Dattelsirup oder dergleichen. Die fehlende subtile, leicht fruchtige Süße würde nämlich daraus ein ganz anderes Gericht machen.

Hast du dieses Rezept ausprobiert?

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Viel Spaß beim Nachkochen des Rezept Großmutters Rindsschnitzel und später einen guten Appetit wünscht dir Franz von GÜNSTIG KOCHEN!

Rezept Großmutters Rindsschnitzel
  • VERÖFFENTLICHT
    10/2022
  • ZUGRIFFE
Zuletzt aufgewärmt am 18.10.2022
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