Rezept Gefüllter Schweinebauch
© GUENSTIG-KOCHEN.AT / Franz Emeder
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Gefüllter Schweinebauch

Ein gefüllter Schweinebauch ist ein wahrer Klassiker der österreichischen Wirtshausküche, der Dir mit diesem Rezept perfekt gelingen wird. Auch Großmutter wusste immer damit zu brillieren und hat ihn häufig als Sonntagsbraten dargeboten.

Nein Dankegeht sosolide Hausmannskostgehobene Küche3 Sterne Rezept
Ø 4,31 aus 13 Bewertungen
ZUTATEN für 4 Portionen
  • 2 kg Schweinebauch (untergriffen)
  • 500 ml Suppe
  • für die Fülle
  • 4 Semmeln (vom Vortag)
  • 200 ml lauwarme Milch
  • 3 Eier
  • 50 g Butter
  • 50 g Zwiebeln, fein gewürfelt
  • 1 EL Petersilie frisch, gehackt
  • Salz, Pfeffer
  • Muskat
Kategorie
HERKUNFT
Österreich
ZEIT
 150 MINUTEN
Schwierigkeit
EIER-KOCH

ZUBEREITUNG Gefüllter Schweinebauch

Beim gefüllten Schweinsbauch lernen wir wieder ein neues Wort des alltäglichen österreichischen Küchenwortschatzes: „untergriffen„. Das heißt im Grunde nichts anderes als dass eine Tasche in das Stück Schweinefleisch geschnitten wird. Dies lässt man hierzulande gleich gerne beim Fleischer seines Vertrauens erledigen und bestellt demnach, wenn man ein gefülltes Wammerl machen möchte: 2 kg Schweinsbauch, untergriffen bitte!

Für den gefüllten Schweinebauch brauchen wir zuerst die Fülle, die wir wie folgt zubereiten: Die alten Semmeln (Brötchen) vom Vortag in ungefähr 5 Millimeter große Würfel schneiden und in eine größere Schüssel geben.

Milch mit den Eiern, Salz & geriebener Muskatnuss verquirlen (der Österreicher würde versprudeln sagen) und über die Semmelwürfel gießen.

Die Zwiebelwürfel in der zerlassenen Butter glasig angehen lassen, Petersilie beimengen und das Ganze umgehend unter die Semmel-Milch-Ei-Masse mengen. Für zumindest 30 Minuten, am besten über Nacht (im Kühlschrank), ruhen lassen.

Backofen auf 140°C Ober- / Unterhitze vorheizen.

Fülle, so gut es geht, in die Tasche des Schweinebauchs stopfen und danach nach eigenem Ermessen verschließen. Ob Du nun nähst oder mit Spießen (und Faden) arbeitest ist Dir überlassen.

Die Fleischseite gut mit Salz und Pfeffer würzen (oder Du probierst meine Gewürzmischungischung Schweinsbraten rustikal – kommt in Kürze) und mit der Hautseite nach unten in einen Bräter, in den wir zuvor die Suppe eingegossen haben, geben.

Für zumindest 2 Stunden auf der 2. Schiene von unten in das vorgeheizte Backrohr damit. Nach gut 30 Minuten das Fleisch wenden, im Abstand von ~ 1 cm die Haut (nicht zu tief!!!) mehr einritzen als schneiden, die Schwarte gut salzen und für die restliche Zeit im Ofen lassen.

Abschließend die Temperatur auf 240°C erhöhen und die Schwarte nach Gusto aufknuspern. Dauert je nach Herd 20 – 30 Minuten.

TIPP ZU Gefüllter Schweinebauch

Willst Du die Kruste des gefüllten Schweinebauch schneller knuspriger haben, so schalten den Oberhitze – / Oberflächen – Grill hinzu.

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Viel Spaß beim Nachkochen des Rezept Gefüllter Schweinebauch und später einen guten Appetit wünscht dir Franz von GÜNSTIG KOCHEN!

Rezept Gefüllter Schweinebauch
  • VERÖFFENTLICHT
    07/2020
  • ZUGRIFFE
Zuletzt aufgewärmt am 16.08.2020
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Bis jetzt 6 Antworten

  1. Olga Retterath sagt:

    Hallo,
    ganz tolles Rezept. Wurde gestern bei uns ausprobiert und für gut befunden. Das gibt es jetzt bestimmt öfter auf unserem Speiseplan. Weil ich selber süddeutsche Wurzeln habe, erinnert es mich an frühere Verwandtenbesuche. 🙂
    Übrigens habe ich mein Fleisch beim Metzger meines Vetrauens gekauft. Bei uns im Ort gibt es Gott sei Dank noch eine „richtige“ Fleischerei, wo man weiß, wo das Fleisch herkommt“…und billig war es ganz bestimmt nicht!

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    • Franz - guenstig-kochen.at sagt:

      Freut mich, dass es gemundet hat. Ja, derzeit dreht sich die Preisspirale im Sauseschritt in ungeahnte Höhen. Zeigt aber wie wichtig mein Projekt hier ist 🙂

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  2. Jesse-Gabriel sagt:

    Klingt immer verlockend aber für mich dürfte es kein billig Fleisch geben auch wenn ich jeden Euro dreimal umdrehen muss!
    Gruß,
    Jesse-Gabriel

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    • Franz - guenstig-kochen.at sagt:

      Wo steht irgendwas von Billig-Fleisch? Jeder nimmt das was sein Gewissen, sein Geldbeutel, seine Herkunft, etc zulässt. Ich bin kein Richter und schon gar niemand, der sich erlaubt über andere den Stab zu brechen. Darum steht hier auch keinBIO oder ähnliches, da jeder für sich selbst verantwortlich ist und nicht noch jemanden braucht, der ihm/ihr etwas vorschreibt / einredet / ein schlechtes Gewissen machen will.

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    • Franz - guenstig-kochen.at sagt:

      Danke für das Verlinken meines Pins, was aber meine Frage nicht beantwortet: „Wo sage oder schreibe ich, dass zwingend „Billig-Fleisch“, was immer das sein mag, verwendet werden muss?“

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