Rezept Die echte, einzig wahre Sauce Bolognese (Ragù alla Bolognese)
© GUENSTIG-KOCHEN.AT / Franz Emeder
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Die echte, einzig wahre Sauce Bolognese (Ragù alla Bolognese)

Dieses Rezept für die echte, einzig wahre Sauce Bolognese (Ragù alla Bolognese) wird Dir im Handumdrehen vor Augen halten warum ich behaupte, dass der Österreicher Pasta Asciutta meint wenn er / sie Bolognese sagt. Gleiches gilt meines Erachtens auch für meine deutschen Freunde.

Nein Dankegeht sosolide Hausmannskostgehobene Küche3 Sterne Rezept
Ø 4,20 aus 5 Bewertungen
ZUTATEN für 4 Portionen
  • 400 g Rindfleisch (Brust) 50%
  • 200 g Schweineschopf 25%
  • 200 g Pancetta 25%
  • 1 Karotte, groß
  • 2 Stangen Stangensellerie
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Tomatenmark
  • 250 ml warmes Wasser oder Vollmilch
  • 6 EL Olivenöl
  • Salz
Kategorie
HERKUNFT
Österreich
ZEIT
 200 MINUTEN
Schwierigkeit
EIER-KOCH

ZUBEREITUNG Die echte, einzig wahre Sauce Bolognese (Ragù alla Bolognese)

Wer jetzt erwartet die echte, einzig wahre Sauce Bolognese (Ragù alla Bolognese) nach Strich und Faden eines in Stein gemeißelten Gebots zu erhalten / zu erfahren, der ist hier (fast) richtig. Aber warum nur fast? Weil es sich hierbei um das Rezept der Trattoria da me in Bolgna handelt, welches sich nur eben fast 100% an die Vorgaben hält. Jedenfalls ist es so gut, dass sich die Hüter der original originalen Bolo dazu entschlossen haben sie zur besten Pastsauce von Bologna zu küren. So… wenn nun den grauen Eminenzen des altehrwürdigen Nudelsauce – Rezepts das genehm ist, dann bin ich gespannt wer von den „ich bin päpstlicher als der Papst“ – Köchen da was dagegen hat!?

Mit diesem Vorwissen über die die echte, einzig wahre Sauce Bolognese (Ragù alla Bolognese) kannst Du jetzt mit den Gemüsen fortfahren und sie putzen (Zwiebel schälen – Karotte gut waschen), ihnen die Fäden zu ziehen (Stangensellerie) und in kleinste Würfel zu schneiden. Wenn Du auch noch, wie ich (teilweise), faul bist, dann warte mit dem Schneiden noch! Zumindest was Stangensellerie und Karotte angeht.

Die verschiedenen Fleischsorten (Pancetta – Schwein – Rind) lässt Du nun, gut gekühlt oder 15 Minuten angefroren – durch einen (elektrischen oder manuellen)  Fleischwolf. Lasse den Pancetta aber separat, da Du ihn später alleine anbraten musst. Und nun kommt mein Tipp für Faultiere, wie mich: Du kannst nun ohne Probleme auch das Gemüse durch den Fleischwolf  schieben. Zum einen reinigst Du damit die Maschine von Fleischresten und zum anderen tut es später dem Geschmack keinen Abbruch, da das Gemüse später verkocht.

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Erhitze nun einen Kochtopf, gib das Olivenöl & das atomisierte Gemüse hinzu und brate alles solange bis statt einem „leichtem Köchelgeräusch“ beim Braten wieder ein „Zischen“ wird.

Dann gib den faschierten Pancetta hinzu und röste ihn für 10 Minuten gut durch. Rühre dabei immer wieder gut um und versuche so wenig als möglich Ansatz auf dem Topfboden zu erhalten.

Ist das geschehen, so gib nun das restliche Fleisch in den Topf, brate alles so an, dass das Fleisch eine gleichmäßig graue Farbe hat (dauert undgefähr 15 Minuten, gib dann das Tomatenmark bei, röste nochmal kurz durch, gieße mit Wasser oder Milch auf (ich bevorzuge Letztere) und lasse dann die beste Bolognese Soße von Bologna 3 – 12 Stunden zugedeckt köcheln. Je länger desto besser!

Abschließend mit Salz nach Geschmack würzen.

TIPP ZU Die echte, einzig wahre Sauce Bolognese (Ragù alla Bolognese)

Die echte, einzig wahre Sauce Bolognese (Ragù alla Bolognese) gehört natürlich standesgemäß und nach Vorschrift mit Tagliatelle verspachtelt.

Und nun ein kleines Geheimnis, welches ich so noch nie in meinen Rezept erwähnt habe: Ich liebe den Geruch dieser Spaghettisauce, ich liebe den Geschmack, ich liebe die wunderbare pastöse Konsistenz des Fleisches, ABER… ich kann sie nicht essen. Ehrlich nicht! Warum? Wenn man sich die Nudeln so, wie gewohnt, in die Birne pfeift, dann hinterlassen sie einen „fettigen“ (mir fällt leider kein anderer Begriff ein) Film auf den Lippen, den ich partout nicht ausstehen kann. Es ist als ob ich Lippen küssen müsste, die gerade frisch und dick mit einem fettigen Lippenpflegestift „eingefettet“ wurden, und das kann ich absolut nicht ab. Ich bekomme da das monk’sche Bedürfnis mir unweigerlich meine Lippen mit Sandpapier abwischen zu wollen. Blöd, ist aber so.

Wäre dem nicht so, dann wäre auch für mich diese Sauce Bolognese der Favorit.

  • VERÖFFENTLICHT
    11/2020
  • ZUGRIFFE
Zuletzt aufgewärmt am 23.11.2020
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Dir ist in meinem Rezept ein Begriff ein Wort aufgefallen welches Du so nicht kennst? z.B. 250 g Topfen oder 600 g Karree ... dann wäre es jetzt an der Zeit mein Wörterbuch der Küchenbegrifflichkeiten zu besuchen! Besuche mein Küchen - ABC österreichisch => deutsch KÜCHEN - ABC österreichisch => deutsch
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Bis jetzt 3 Antworten

  1. Gebhard Dejaco sagt:

    Zum „Sugo alla Bolognese“: Mit tagliatelle? Persönlich hab ich lieber Spaghetti, aber tagliatelle gehen natürlich genau so gut. Es ist eine Frage der Vorlieben. Milch habe ich noch nie gehört, werde es aber ausprobieren. Was mir hingegen absolut fehlt ist ein Glas schönen, dunklen Rotweins. Der gegart unbedingt dazu.. Ebenso koche ich immer auch einen nicht zu kleinen Zweig Rosmarin mit,, den ich am Ende wieder heraus nehme. Da es doch ein wenig Aufwand ist, koche ich immer die doppelte Menge . In gut verschraubten Gläsern hält sich der Sugo im Kühlschrank ein paar Wochen.

  2. Gebhard sagt:

    Pardon, es sollte nicht gegart, sondern gehört heißen die Tücken des PC.

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