Rezept Bratensaft selber machen
© GUENSTIG-KOCHEN.AT / Franz Emeder

Bratensaft selber machen

Mit diesem Rezept kannst Du Bratensaft ganz einfach selbe machen. Du schaffst Dir so die Basis für tollen Geschmack, den man eigentlich nur aus Profiküchen kennt. Nebenbei ist es eine günstig zu kochen. Spare Geld aber nicht am Geschmack.

Nein Dankegeht sosolide Hausmannskostgehobene Küche3 Sterne Rezept
Ø 4,25 aus 4 Bewertungen
ZUTATEN für 1 Portion
  • Bratrückstand
  • Wein, rot oder weiß
  • Wasser (oder Suppe)
  • Tomatenmark
  • Butter
Kategorie
HERKUNFT
Österreich
ZEIT
 30 MINUTEN
Schwierigkeit
EIER-KOCH

ZUBEREITUNG Bratensaft selber machen

In letzter Zeit taucht immer wieder eine Zutat in meinen Rezepten auf, speziell wenn es sich um Gerichte mit einer Sauce handelt, die anscheinend Fragen aufwirft. Es handelt sich dabei um den Bratensaft / das Bratensaftl, welches als Grundstock (wie Jus & Co) für eine wunderbare Sauce dient.

Im Grunde handelt es sich hier um etwas was nur allzu gern achtlos entsorgt wird: Den Bratenrückstand in der Pfanne wenn man Fleisch scharf angebraten hat. Du weißt schon: das lästige Festgesetzte auf dem Boden der Pfanne, dessen Farbe teils ins schön Schwarze abdriften kann. Genau hierin steckt der ganze Geschmack / die zugefügten Aromen, die wir da wieder rausbekommen müssen.

Für viele Hobbyköche und -köchinnen ist es teils sogar ein nerviges Problem, da es “ordentliches Schrubben” beim Reinigen der Pfanne bedeutet, wenn… Ja WENN… man keine beschichtete Pfanne benutzt. Und genau das ist der eigentliche Trick dabei -> Verwende keine beschichtete Pfanne und Du schaffst Dir selbst den Grundstock für eine furchtbar g’schmckige Sauce.

Wenn Du also beim nächsten Mal Fleischanbraten bist, so mach Dir keine Gedanken wie Du die Pfannen hernach reinigen wirst müssen, sondern frage Dich: Was kann ich demnächst Kochen zu dem ich eine geile Sauce brauche?

Verwirrt genug? Gut! Dann zeige ich Dir in wenigen einfachen Schritten wie Du die Bratensauce zubereiten kannst.

Für den Bratensaft benötigen wir, wie oben schon erwähnt, den Bratenrückstand vom Anbraten von Fleisch. Wenn Du also gerade Fleisch gebraten hast, so gieße das überschüssige Fett ab, denn wir wollen ja eine schöne gehaltvolle Sauce und keine Suppe mit Fettaugen.

Gib nun etwas Tomatenmark (auch hier gibt es Ausnahmen, bei denen man keines verwendet: zB Naturschnnitzel bzw überall wo ich ein helles Sößchen wünsche) eine in die noch heiße Pfanne, röste ganz kurz an, lösche mit Wein ab (ob Du weißen oder roten nimmst hängt von der Art Gericht ab, die Du vorhast damit zu verfeinern. Bei weißem Fleisch wie gewohnt eher weiß, bei dunklem eher rot), lass den Wein fast verkochen und gieße mit Wasser oder Suppe (hiermit wird die Sauce anschließend kräftiger / würziger) auf.

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Nun den Saftlansatz gut durchkochen und abschließend, eben bei einem Natursaft, mit kalter Butter montieren. Ansonsten wie im Rezept beschrieben weiterverarbeiten.

TIPP ZU Bratensaft selber machen

Solltest Du den Bratensaft nicht sofort benötigen, so fülle ihn in ein sauberes Behältnis mit Deckel (zB ein steriles Marmeladeglas ) und bewahre ihn nach dem Auskühlen im Kühlschrank auf. Dort hält er problemlos mehrere Tage.

Im übrigen: Es ist kein Faux pas, wenn Du den Bratensaft als Fertigprodukt zukaufst! Auch hier gilt, wie bei Suppenwürfeln: Man hat nicht alles ständig zur Hand oder auch mal keine Zeit / keine Lust. Aus, Maus – das ist vollkommen legitim. Lass’ Dir nichts anderes einreden.

  • VERÖFFENTLICHT
    06/2020
  • ZUGRIFFE
Zuletzt aufgefrischt am 24.06.2020
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