Pfannen von d. die Pfanne®

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Enthält Werbung*² Du suchst eine gute, aber günstige, Pfanne? Die Angebote von Markenherstellern sind Dir zu teuer? NoName Produkte vom Diskonter sind Dir suspekt? Dann habe ich vielleicht eine Alternative für Dich! Pfannen von d. die Pfanne® im Alltagstest.

Bevor ich hier meine Erfahrungen zu den beschichteten Pfannen von d. die Pfanne® abgebe, möchte ich folgendes klarstellen:

Es handelt sich hier um keinen "Sponosered Post"!

Der Verkäufer ist also weder an mich herangetreten, hat mir (somit) auch kein sorgenfreies Leben (für etwaige "nette Worte") angeboten oder etwas ähnliches, damit ich diesem Alltagstest durchführe. Nein, ich habe brav über den WebShop bestellt und meine Rechnung selbst bezahlt. Also nichts mit Schnorrer, Schmarotzer oder gekaufter Meinung! (* siehe Ende des Beitrags) Wer mich kennt, der weiß, dass das nicht funktionieren würde.

Und jetzt los zum eigentlichen Beitrag.Pfannen von d. die Pfanne® im Alltagstest

Wie bin ich also zu diesen Pfannen gekommen? Im Laufe eines Foodie-Lebens kommen einem ja viele nötige und zum Teil auch unnötige Hilfsmittel in die Küche. Pfannen sind aber eine notwendige Anschaffung. Und so hatte ich im Laufe der Jahre Pfannen von namhaften Herstellern (also sauteuer), Bratutensilien vom Diskonter und den unterschiedlichsten Beschichtungen (Teflon, Keramik, Email, Edelstahl, etc pp)

Die alten Teflonbeschichtungen glänzten mit schnellerem Zerkratzen, während die Keramik-Antihaft-Dinger nach kurzer Zeit eben diesen Effekt verloren haben, obwohl wir diese pfleglich behandelt und von Hand gespült, um nicht zu sagen gestreichelt, haben. Edelstahl und Email sind nahezu unverwüstlich und sollten fester Bestandteil, zumindest eine davon, im Küchenschrank-Sortiment haben.

Es gibt aber Speisen / Lebensmittel die man in einer solchen Pfanne, zumindest sehe ich das aus meinem Blickwinkel so (bin ja kein behaubter Sternekoch), nicht zubereiten kann ohne danach wie irre putzen zu müssen oder man hat sich sein Pfännchen ohnehin gleich versaut. Also haben, für mich, beschichtete Pfannen ihre absolute Berechtigung in den heimischen Küchen.

So... jetzt weißt Du immer noch nicht wie ich zu diesen Pfannen gekommen bin :-) Ganz einfach... da ich auf der Suche nach neuen Pfannen war, ich diesen Gedanken fest in meinem Kopf gespeichert hatte, war ich immer, wenn es um dieses Thema ging (egal ob SocialMedia oder anderswo), hellwach. Und so stieß ich auf Facebook auf den richtigen Post zu diesen Pfannen. Ich begann also zu recherchieren. Als dann auch noch einige renommierte Foodblogger eigentlich nur Gutes zu berichten hatten, war mir klar: Die holst Du Dir!

Das war nun im November 2017, aber ich bestellte erst Anfang Dezember 2017 direkt im Shop von d. die Pfanne®, da es da herrliche Advents-Aktionen gab (-25% auf die gesamte Bestellung oder eine Pfanne geschenkt am Gesamtwert XY).

Meine Erstbestellung bestand aus folgenden Pfannen

Edition 1 - 28 cm Pfanne aus Aluguss (Preisstand 01.02.2018 - 29€)

Edition 1 28 cm Pfanne von d. die Pfanne®

Edition 9 - Die Universalpfanne 30 cm aus Aluguss (Preisstand 01.02.2018 - 38€)

Edition 9 30 cm Pfanne von d. die Pfanne®

Edition 2 - der Wok aus Aluguss 30 cm (Preisstand 01.02.2018 - 39€)

Edition 2 30 cm Wok von d. die Pfanne®

Und damit Du siehst, dass ich auf eigene Faust bestellt und bezahlt habe, hier noch beide Rechnungen. Eine weitere kam hinzu, da es nochmals ein Angebot gab.

Rechnungen von d. die Pfanne®

Schon beim Auspacken bemerkt man unweigerlich das erste Kaufkriterium: Das Gewicht

Durch das verwendete Material sind die Pfannen, auch in den großen Größen, nicht schwer bzw zu schwer. So schlägt der große Wok mit gewogenen 1176 Gramm zu Buche, während die kleine Pfanne nur 741 Gramm leicht ist. Man kann also fröhlich darin schwenken, schupfen und was weiß ich noch was. Das Gewicht reicht aber aus, die Pfannen, auch unbefüllt, nicht unkontrolliert auf zB Glaskochfeldern (Induktion - Ceran) herumschlittern zu lassen.

Solltest Du also nicht gerade Hinkelsteine in der Pfanne haben, so kann man auch schon mal die befüllte Pfanne auf seinem Kochfeld herumschieben, ohne Angstschweiß auf der Stirn haben zu müssen, sich dieses zu zerkratzen oder anderweitig zu beschädigen. Hierzu trägt auch sicherlich der nahezu rillenfreie und eingepresste Boden bei, der diese Art von Pfannen auch gleich noch induktionsfähig macht.

Handhabung

Wie schon beschrieben sind die Pfannen eigentlich relativ leicht und man muss somit vorher nicht in die Muckibude. Die silikonbeschichteten Soft-Touch-Griffe sind backofentauglich bis zu 160°C und können so auch in die Hitzekammer. Da auch die Außenseiten beschichtet sind versaut man sich die Rundum-Optik nicht sofort und darf anschließend mit dem Spülschwamm arbeiten, als ob man seinen Parkettboden schleifen möchte. Einen kleinen Nachteil, zumindest aus meiner Sicht, hat das aber und deswegen kommen wir gleich zur

Reinigung

Vom Aufwand her kann man das auch seinem zweijährigen Nachwuchs machen lassen, denn die Reinigung ist wirklich easy! Es braucht eigentlich nur etwas warmes Wasser, ein Schwämmchen und sonst nichts. Spülmittel braucht man eigentlich keines, schadet aber auch nicht. Beim Spülen bekommen wir dann die Antihafteigenschaft, ich möchte es fast Lotuseffekt nennen, wunderbar präsentiert. Das Spülwasser perlt wie bei einer Lotusblume ab und somit ist die Pfanne fast wie von selbst trocken. Man spart sich auch hier einen aufwendigen Trocknungsvorgang. Mit dem Küchentuch drüber gewischt und gut.

Kommen wir zu dem was ich als Nachteil sehe. Gerne stößt man mit der Außenseite der Pfanne, beim Abwaschen, am Beckenboden oder den Rändern an und das führt unweigerlich zu kleinen Beschädigungen an der äußeren Beschichtung. Diese beeinträchtigen zwar die Brateigenschaften nicht, denn man brät ja eigentlich sein Spiegelei IN der Pfanne und  nicht rundherum, ziehen aber die Optik in Mitleidenschaft.

Man sollte sich aber vor Augen halten, dass Bratpfannen ein Arbeitsgerät sind und eben kein Designer-Schmuckstück!

Kochen

Speziell Besitzern von Induktionskochfeldern möchte ich hier vorab noch etwas mit auf den Weg geben. Durch den verwendeten Aluguss ist die Aufheizzeit geringfügig länger als bei den Pendants aus Stahl. Auch liegt keine der von mir getesteten Pfannen zu 100% plan auf dem Kochfeld auf (diese liegt am Vorgang des Einpressens des Bodens - ist also ein mechanischer Fakt), was aber absolut keinen nachteiligen Effekt mit sich bringt, da der Abstand zur Oberfläche so minimal ist, dass das keine Rolle spielt.

Ich habe nun in den letzen Wochen in den Pfannen von d. die Pfanne® gebraten, gekocht, geschmort, etc. was das Zeugt hält (siehe nachfolgend ein paar Bilder) und kann nun folgende 3 Punkte hervorheben:

  • man braucht wirklich weniger Fett
  • die Hitzeverteilung ist sehr gut
    - somit eigentlich immer top Bratergebnis
  • es brennt nichts an bzw sich in die Beschichtung ein
    - somit kinderleichte Reinigung

Braten

Braten in Edition 9 von d. die Pfanne

Kochen & Schmoren

Kochen & Schmoren in Edition 9 von d. die Pfanne

Nutzung des Woks für große Mengen

Nutzung des Wok von d. die Pfanne

Auch Kaiserschmarrn gelingt darin wunderbar

Kaiserschmarrn in Edition 9 von d. die Pfanne

Da ich nicht Stiftung Warentest bin beende ich an dieser Stelle meinen Produkttest, den ich eher als kleinen Überblick verstanden haben möchte, und komme somit ohne Umschweife zum Fazit, in dem ich auch auf den letzten Wertungspunkt (Preis/Leistung) eingehen möchte.

Mein FAZIT (Preis/Leistung)

Die Pfannen von d. die Pfanne® gehören sicherlich nicht in das Preissegment von Diskontern, sondern eher in das günstige Segment der Mittelklasse und sind so gesehen, an dem was man als Gegenwert / - leistung erhält, jeden Cent wert. Lediglich der Wok (Edition 2) ist für mich ein Fragezeichen, da es ein Kompromiss aus Wok und Großraumpfanne ist. Letzteres beherrscht die 2 aber meisterlich. Auch die doch etwas empfindliche Außenbeschichtung muss berücksichtigt werden, was aber Jammern auf hohem Niveau gleichkommt.

Sieht man sich Produkte von namhaften Mitbewerbern an, die auch in den selben Fabriken fertigen lassen, dann merkt man schnell wie preiswert, bei (so meine Einschätzung) gleicher Qualität, diese Pfannen eigentlich sind. Kosten diese doch gleich mal gerne das Doppelte!

Wenn Du also auf der Suche nach alternativen Produkten zum Kaufhaus-/Diskonterramsch, zu überteuerten Markenprodukten (die allesamt eigentlich nur gelabelt sind - keine Eigenproduktion!) bist oder einfach das Beste aus Deiner Investition herausholen willst, dann bist Du mit d. die Pfanne® Pfannen bestens bedient.

Mich jedenfalls hat die Qualität so sehr überzeugt, dass ich noch eine weitere Bestellung abgesetzt habe.

Hast Du gute oder schlechte Erfahrungen mit diesem oder anderen Herstellern / Produkten gemacht? Dann würde ich mich über Deinen Bericht dazu, in den Kommentaren dieser Seite, sehr freuen!

* Zusatz zu meiner Aussage "Also nichts mit Schnorrer, Schmarotzer oder gekaufter Meinung!"

Dies ist eine absichtlich nicht als Sarkasmus gekennzeichtnete Floskel, die nichts anderes als einen Seitenhieb darstellt, auf die derzeitige Meinung über Blogger, hervorgerufen durch diverse "Vorfälle" (Kinderkram) in letzter Zeit, welche ein Großteil der Öffentlichkeit zu teilen scheint.

Produkttest: Pfannen von d. die Pfanne® - Top oder Flop?
  • Handhabung - 8/10
    8/10
  • Reinigung - 10/10
    10/10
  • Langlebigkeit - 7/10
    7/10
  • Gewicht - 10/10
    10/10
  • Preis / Leistung - 9/10
    9/10

Kurzfassung

Alles in allem eine echte Alternative zu Markenherstellern, die auch nur mit Butter / Öl braten.

8.8/10
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