Rezept Tonkabohne

Tonkabohne

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Die Tonka- Bohne ist mittlerweile auf vielen Speisekarten zu finden. Auch bei Kochshows kommt sie immer wieder zum Einsatz. Doch was ist diese Bohne eigentlich genau? Wo kommt sie her und welche Wirkung hat sie? Lesen Sie hier die wichtigsten Fakten bei günstig kochen. 

Herkunft

Die Tonkabohne ist gar keine Bohne, sondern gehört zu den Gewürzen. Somit ist der Name irreführend. Sie wächst am Tonkabaum, der bis zu 30 m hoch werden kann und ursprünglich in Südamerika wächst. Anbaugebiete finden sich aber auch in Trinidad und Afrika. Die Samen sehen eher unspektakulär aus: Schwarz, klein und irgendwie schon vertrocknet. Doch der Geschmack ist sehr intensiv, so dass nur geringe Mengen in der Küche verwendet werden. Das ist auch gut so, da viel Cumarin enthalten ist, das in höheren Mengen gesundheitsgefährdend sein soll.

Geschichte

Ursprünglich wurden die Samen des Tonkabaumes in Europa als günstigere Variante zur Vanille verwendet. Auch in der Kosmetikindustrie kamen sie zum Einsatz. Im Ursprungsland Venezuela schreibt man ihnen bis heute magische Kräfte zu. Sie waren sogar bis Mitte des 20. Jahrhunderts Zahlungsmittel, da es ein Zeichen von Wohlstand und Glück war, die Samen zu besitzen.

Wirkung

Tonkabohnen schmecken sehr intensiv. Der Geschmack erinnert an Vanille. Manche schmecken auch Marzipan, Mandeln, Rum oder Karamell heraus.In der Medizin wird der Samen bei Übelkeit, Asthma oder Husten eingesetzt. Er soll auch Stress abbauen. Die Samen sind im Internet oder auch gut sortierten Läden erhältlich. Der Preis ist hoch, jedoch kommt man lange mit der geringen Menge durch den intensiven Geschmack aus. So passt der Samen perfekt in unser Konzept günstig kochen.

REZEPTE MIT Tonkabohne