Rosmarin

Rezept Rosmarin
ekelhaftgeht sosolide Hausmannskostgehobene Küche3 Sterne Rezept
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Günstig kochen mit Rosmarin

Dieses Gewürz zählt zu den Kräutern der Provence und ist in der mediterranen Küche äußerst beliebt. Mit seinem intensiven, leicht herben Aroma verfeinert er unzählige Speisen. Ausgesprochen gut passt er zu Kartoffel- sowie Fleischgerichten. Ein frischer Zweig veredelt die Mahlzeiten durch eine rauchige, warme Note, während bei der getrockneten Alternative mehr die harzige Würze im Vordergrund steht.

Geschichte und Herkunft

Diese Gewürzpflanze kommt aus dem Mittelmeerraum, wo sie in freier Natur wächst. Da jedoch viele Hobbyköche mit ihr günstig kochen möchten, wird sie inzwischen professionell angebaut. Zu den wichtigsten Anbaugebieten zählen heutzutage Marokko, Tunesien, Jugoslawien sowie Spanien. Bereits zu Zeiten des Altertums war dieses Kraut im Mittelmeerraum als Gewürz sehr beliebt. Darüber hinaus wurde er ebenso als Weihkraut bei kultischen Handlungen verwendet. Im alten Griechenland weihten die Menschen den Rosmarin der Göttin Aphrodite. Damals galt er als Zeichen der Fruchtbarkeit und Jungfräulichkeit. Während des Mittelalters glaubte die Bevölkerung fest daran, dass die Heilpflanze böse Geister bannen könne. Daher trug die Braut bei ihrer Hochzeit oftmals einen Rosmarinkranz, um die Dämonen fernzuhalten. Noch heute wird in einigen Regionen die Tradition gepflegt, am Hochzeitstag einen Rosmarinzweig in den heimischen Garten zu pflanzen. Bekommt das Kraut dann Wurzeln, wird dies als gutes Omen für das Eheleben gesehen. 

Wirkungsweise von Rosmarin

Das Gewürz spielt bis heute aufgrund seiner Heilkraft eine bedeutende Rolle im Bereich der Pflanzenheilkunde. Ihm werden zahlreiche positive Eigenschaften zugeschrieben. Vor allem seine kreislaufstimulierende, verdauungsfördernde sowie blutdrucksteigernde Wirkung ist in diesem Zusammenhang zu nennen. Ein wohltuendes Rosmarinbad stärkt zudem das Nervensystem und bringt zugleich den Kreislauf in Schwung. Aber auch als Hausmittel gegen Kopfschmerzen, Migräne oder Ohnmachtsanfälle leistet er gute Dienste. Weiterhin stecken in seinen Nadeln ätherische Öle, welche den Appetit anregen. Gleichfalls enthält die Pflanze wertvolle Harze, Gerbstoffe, Flavonoide sowie Bitterstoffe.

REZEPTE MIT Rosmarin