Rezept Piment

Piment

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Günstig kochen mit Piment – Herkunft und Geschichte

Piment ist ein Gewürz exotischer Herkunft, das auch als Jamaikapfeffer oder Nelkenpfeffer bezeichnet wird. Den Namen Jamaikapfeffer bekam der Piment wohl von seinem Entdecker, der das Gewürz auf einer karibischen Insel fand. Weniger geläufige Namen sind: Neugewürz, Allgewürz und Englischgewürz. Es handelt sich dabei um getrocknete Früchte vom Nelkenpfefferbaum, das ist eine immergrüne Pflanze, die zu den Myrtengewächsen gehört. Der Baum wird bis zu 13 m hoch und wächst in den tropischen Bereichen Mittelamerikas. Kultiviert wird die Pflanze auch auf Jamaika, Guatemala und Barbados. Die jamaikanischen Erzeugnisse sind besonders beliebt.

Entdeckt wurde das Gewürz von Christoph Kolumbus am Ende des 15. Jahrhunderts. Damals wurde es fälschlicherweise wegen seines Aussehens mit Pfeffer verwechselt. Verwendung fand es schon immer gerne in Fischmarinaden und Fischgerichten, eingelegtem Gemüse, Kohl, Pasteten, Suppen, Soßen und Eintöpfen. Auch im Weihnachtsgebäck ist es enthalten.

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Wirkung von Piment

Mit der würzigen Pflanze kann man nicht nur günstig kochen, sondern man kann sie auch als Heilpflanze einsetzen. Die Inhaltsstoffe der Pflanze sind hauptsächlich ätherische Öle, Harze und Gerbstoffe. Sie wirken anregend auf die Verdauung und den Appetit. Ferner hilft Piment gegen Blähungen und Magenschwäche. Aus diesem Grund wird Piment gerne zu schwer verdaulichen Speisen gegeben.

Der Geschmack erinnert an Nelken, ist aber schärfer. Pimentöl wird äußerlich gegen Muskelverspannungen, Hautproblemen und rheumatische Beschwerden eingesetzt. Da es die Haut aber auch reizen kann, sollte es nicht bei Kindern eingesetzt werden. Besonders stark wirken die Pimentkörner, wenn sie frisch in einem Mörser aus Granit oder Keramik zerstoßen werden.

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