Rezept Kerbel
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Kerbel

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Kerbel wächst in Europa, am östlichen Mittelmeer und im Kaukasus. Als Gewürz findet nur der Echte Kerbel Verwendung. Er war bereits in der Antike bei den Ägyptern und Griechen bekannt und wurde auch von den Römern genutzt und in Mitteleuropa eingeführt. Viele Menschen kennen ihn unter dem Namen Küchenkraut. Das Kraut wurde bereits im Mittelalter in Klostergärten kultiviert und aufgrund der enthaltenen ätherischen Öle und Bitterstoffe als Heilpflanze verwendet. Die Pflanze diente auch zum Verfeinern von Fastengerichten, da sie aufgrund der frühen Ernte bereits im Frühjahr verfügbar war und für ihre stärkende Wirkung bekannt war.

Anbau und Ernte

Der Echte Kerbel ist einjährig und wird bis zu 70 Zentimeter hoch. Die Blüten sind weiß und die gefiederten, farnartigen Blätter auf der Unterseite behaart. Er ähnelt Petersilie und duftet intensiv nach Anis. Die Pflanze ist relativ anspruchslos und gedeiht am Besten in halbschattigen, etwas feuchten und durchlässigen Böden.

Die Ernte kann das ganze Jahr über erfolgen, wobei die Blütentriebe vor der Blüte entfernt werden. Als Gewürz dienen die Blätter, die jungen Triebe und die noch geschlossenen Dolden. Im Handel ist Frischware von März bis Oktober erhältlich. Wer günstig kochen will, sollte eine Pflanze im Topf erwerben. In der Natur erntet man das Kraut besser nicht, da Verwechselungsgefahr mit der giftigen Hundspetersilie besteht..

Verwendung in der Küche

Das Kraut hat ein pfefferartiges, süßliches Aroma und wird für Suppen, Saucen, Remouladen, Salate, Quark und Frischkäse verwendet. Sein Geschmack erinnert an eine Kombination aus Fenchel, Anis und Petersilie. Es ist Bestandteil der Kerbelcremesuppe, der Frankfurter Grünen Sauce und zahlreicher Ostergerichte. Es wird in vielen Gewürzmischungen verwendet, beispielsweise in der französischen Kräutermischung Fines Herbes. Mit Ausnahme der Stängel darf es erst nach dem Kochen hinzugefügt werden. Wer günstig kochen möchte, wird die vielseitige Verwendbarkeit. Da beim Trocknen viel Aroma verloren geht, sollte frische oder tief gefrorene Ware verwendet werden.

REZEPTE MIT Kerbel
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